Aktionskomitee Schwyz Kultur

Am 24. September 2017 hat das Schwyzer Stimmvolk über den Kulturlastenausgleich abgestimmt und sich für dessen Kündigung ausgesprochen. Der Kanton Schwyz hat damit aber mehr verloren als gewonnen. Anstatt die Zukunft mit Mut und Zuversicht in Angriff zu nehmen, leidet der Kanton an kultureller Selbstgefälligkeit, Kooperationsunwille und Retrospektive. Eine politische Kraft scheint zu fehlen, welche sich für eine andere Kulturpolitik einsetzt.

Dass es zu wenige sind, die denken, dass Kulturschaffen förderungswürdig ist, zeigte die Abstimmung zum Kulturlastenausgleich. Dass es so weit gekommen ist, liegt auch daran, dass es keine vernehmbare Stimme im Kanton gab, welche eine Debatte über den Wert des Kulturschaffens anstossen konnte. Es ist nicht gelungen aufzuzeigen, dass Kulturschaffen unterschiedlichste Menschen zusammenbringt, dass Kultur und Lebensqualität korrelieren und dass Kulturschaffen nicht nur einen Preis, sondern auch einen Wert hat.

Wir vom Aktionskomitee Schwyz wollen die Schwierigkeiten benennen und die überfällige Debatte führen. Um die Herausforderungen anzugehen, sind Mut, Engagement und Kreativität gefordert. Das AKSK ist für alle, die wie wir überzeugt sind, dass das Kulturschaffen im Kanton Schwyz eine kulturpolitische Stimme benötigt.

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Liebe Schwyzer Kulturschaffende und Kulturinteressierte

Die ersten zwei kantonalen Kulturtische sind vorbei. Wir vom Aktionskomitee Schwyz Kultur bedanken uns bei allen, welche sich in irgendeiner Form in die Diskussionen eingebracht haben. Damit die Erkenntnisse aus den Gesprächen in eine Form gebracht und die weiteren Schritte geplant werden können, haben wir Ziele und Massnahmen festgehalten (siehe Link unten). Gerne laden wir Dich zum Kommentieren ein.

Hier geht es zu den Zielen und Massnahmen:
aksk.ch/ziele-und-massnahmen/
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